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 Betreff des Beitrags: Schwarze Geisterhunde
 Beitrag Verfasst: Freitag, 22. Mai 2009, 20:40:55 
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Registriert: Freitag, 24. April 2009, 02:22:55
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Schwarze Hunde werden als Wesen von geisterhafter Gestalt bezeichnet, welche überwiegend im britischen Volksglauben zu finden sind, allerdings wurde sie auch schon in anderen Ländern beobachtet. Schwarze Hunde werden überwiegend in der Nacht gesichtet und ihre Erscheinungen werden oftmals als Zeichen des Todes oder Verbindung mit dem Teufel gewertet. Der Unterschied zu normalen Hunden besteht darin, dass Schwarze Hunde meist deutlich größer sind als normale Hunde und meistens mit unheimlich wirkenden leuchtenden roten oder grünen Augen auftreten. Die Schwarzen Hunde werden sehr oft mit Gewittern, Kreuzigungen, alten Pfaden und Hinrichtungsstätten in Verbindung gebracht. In Wales werden sie überwiegend in küstennahen Gebieten gesichtet. An der Küste Norfolks kommt die Kreatur bei Nacht aus dem dunklen Meer und wandert dann auf einsamen Straßen umher. Es ist sehr schwierig genau festzustellen, wo die Legenden um die Schwarzen Hunde ihren Ursprung nahmen. In der gesamten europäischen Mythologie wurden Hunde als mit dem Tod verbunden assoziiert. Als Beispiele kann man hier Cŵn Annwn, Garm oder Zerberus aufzählen, welche alle auf ihre eigene Weise Hüter einer Unterwelt waren. Vielleicht ist dieses auf die Fressgewohnheiten der Hunde zurückzuführen, welche auch gerne Totes und Verwesendes auflesen und fressen. Sehr wahrscheinlich hat sich aus diesem Glauben die Legende der Schwarzen Hunde gebildet. Schwarze Hunde – oder auch Horrorhunde genannt sind in der Legende fast immer der Überbringer von großem Unheil. Jedoch nur ganz selten, wie z.B. in der Legende von Barghest gelten diese Hunde als gezielt bösartig.

Schwarze Hunde werden aber nicht ausschließlich als Omen für Unheil und Tod gewertet. In einigen Legenden wie z.B. etwa die des Gurt Dog aus Somerset und dem Schwarzen Hund von West Peak werden die Schwarzen Hunde als durchaus hilfreich dargestellt. Zu den bekanntesten Schwarzen Hunden zählen wohl der Black Shuck aus East Anglia und der Barghest aus Yorkshire. In Wales gibt es den Gwyllgi, den "Hund der Finsternis", eine fürchterliche Erscheinung eines Mastiffs mit üblem Atem und strahlend roten Augen. In Lancashire gibt es den meist weißen Geisterhund Gytrash, oder auch Trash, Striker oder Shriker genannt. Auf der Isle of Man ist der Mauthe Doog oder Moddey Dhoo bekannt, die Legenden besagen, dass der pure Anblick des Hundes den sicheren Tod nach sich zieht. Auf der Kanalinsel Guernsey spricht man sogar von zwei Schwarzen Hunden. Tchico, hat keinen Kopf und wird für ein Phantom des früheren Gouverneurs von Guernsey, Gaultier de la Salle gehalten, welcher gehängt wurde, weil er fälschlich einen seiner Vasallen angeklagt hatte. Der andere, Bodu oder Tchen Bodu, ist Omen des Todes für den Beobachter oder eines nahen Verwandten des Beobachters. In Jersey nennt man den Schwarzen Hund des Todes ebenfalls Tchico, jedoch erzählt ein verwandter Glaube von Tchian d'Bouôlé (dem Schwarzen Hund von Bouley), einem Phantomhund der Stürmen vorangeht. In der Normandie glaubt man an den Hund Rongeur d'Os (Knochennager). Der Teufelstrommler von Tedworth soll die Fähigkeit besitzen, sich bei Gefahr als großer schwarzer Hund zu zeigen.

In Hertfordshire, gibt es einen schauerlichen Schwarzen Hund mit rot glühenden Augen, der angeblich in der Mitte der Straße spuken soll, wo einst der Galgen stand. Regional ist er als Lean Dog bekannt und es wird behauptet, dass er der Geist eines zum Tode verurteilten Rauchfangkehrers ist. Wenn man dem Wesen zu nahe kommt, sinkt es in den Boden hinein. In Somerset kennt man den Gurt Dog, einen gutartigen Schwarzen Hund. Mütter erlaubten ihren Kindern, ohne Aufsicht auf den Quantock Hills zu spielen, weil sie glaubten, dass der Hund auf die Kinder achten würde. Der Schwarze Hund von West Peak in Meriden ist insofern bemerkenswert, als dass er sich nicht als großer, furchterregender, sondern als kleiner, trauriger Hund zeigt. Er hinterlässt keine Spuren und gibt keinen Laut von sich, sogar wenn er augenscheinlich bellt. Auch scheint er ironischerweise menschliche Gesellschaft zu genießen, er ist sogar sehr hilfreich. Wenn man den Hund sieht, bringt er Glück, allerdings, wenn man ihn das zweite Mal zu Gesicht bekommt, verheißt dies Pech und beim dritten Mal soll der Tod eintreten. In Devon gibt es ein Gasthaus, das "Zum schwarzen Hund" heißt. Einer der Hunde die in Devon umherspuken sollen, wurde oft auf der alten Straße zwischen Copplestone und Great Torrington gesichtet. Das Schloss von Okehampton hat seinen Schwarzen Hund und ein anderer soll in der Nähe, in Hayne Manor in Strowford spuken. In Lincolnshire wird eine Allee zwischen Manton und Scotter von einem Phantom-Hund bespukt, ebenso der alte Fahrweg nahe Willoughton. Der Peddars Way, eine alte Straße bei Norfolk, ist genauso betroffen wie der Begräbnishügel West Kennet in Wiltshire, der alljährlich am Tag der Sommersonnenwende von einem Phantom-Hund aufgesucht wird.

Auch prähistorische Fundstellen haben ihren Wachhund. Einer dieser Legenden erzählt man sich in Doghill Barrow in der Nähe von Stonehenge. In Wales wurden im Moor von Pembrokeshire und bei einem Steinkreis nahe Amlwich Schwarze Hunde beobachtet, die scheinbar als Wächter fungieren. Mitte des 19. Jahrhunderts wollten Lord und Lady Lothian, die Besitzer von Blickling Hall in Norfolk, einige Wände herausbrechen lassen, doch eine alte Frau aus dem Dorf warnte den Geistlichen, dass dieses großes Unheil herauf beschwören würde:

"Wegen des Hundes. Wissen Sie denn nicht, das A., als er im See angelte, einen riesigen Fisch fing, dem ein großer schwarzer Hund aus dem Maul sprang? Es war unmöglich, den Hund wieder loszuwerden, ständig rannte er im Hause im Kreis herum, bis ein weiser Mann aus London kam, der den Kreisen die geraden Linien der Trennwände gegenüberstellte. Da erst kam der Hund zu Ruhe. Wenn diese jungen Leute die Wände jetzt niederreißen, dann lassen sie den Hund frei, und in ganz London gibt es keinen weisen Mann, der ihn wieder einfangen könnte." Auch in der heutigen Zeit gibt es noch Sichtungen der Schwarzen Hunde, wie eine andere Geschichte erzählt. In einer Winternacht des Jahres 1972 wurden ein Bauer und seine Frau in ihrem südlich von Dartmoor gelegenen Hof von einem Kratzen an ihrer Schlafzimmertür geweckt. Der Bauer nahm einen Schürhaken und riss die Tür auf. "Da sah ich einen Schatten oben auf der Treppe. Ich dachte, es sei ein Hund und wollte ihn aus dem Haus jagen. Da kam er mit seinen rotglühenden Augen auf mich zu und ich war so erschrocken, dass ich nach ihm schlug. "Als der Schürhaken auf die dunkle Gestalt traf, gab es einen hellen Lichtblitz, das Geräusch von zerbrechendem Glas ertönte und der Hund verschwand. Der Bauer und seine Frau durchsuchten das ganze Haus. Der Strom war ausgefallen, die Fensterscheiben waren zerbrochen und im Hof lagen haufenweise zerbrochene Dachziegel. Am Morgen stellten sie fest, das auch die Nebengebäude schwer beschädigt waren.

1893 fuhren zwei Männer mit dem Pferdewagen auf einer Chaussee in Norfolk, als vor ihnen plötzlich ein Schwarzer Hund erschien und das Pferd scheute. Obwohl der Fahrgast ihn bat anzuhalten, trieb der Kutscher das Pferd mit der Peitsche an und fuhr genau auf das Phantom zu. Als der Wagen den Hund streifte, glühten seine Augen rot und in einem Feuerball löste er sich auf. Wenige Tage später war der Kutscher verstorben. In Aylesbury in Buckinghamshire versperrte ein wilder Schwarzer Hund täglich einem Bauern, der seine Kühe melken wollte, den Weg, so dass der Bauer gezwungen war, einen anderen Pfad zu nehmen. Eines Tages, als er den Hund wieder sah, nahm er das schwere Joch, an dem er die Milcheimer trug und versetzte der Bestie einen heftigen Schlag. Der Hund verschwand daraufhin, aber der Bauer stürzte plötzlich ohnmächtig zu Boden. Als er wieder zu sich kam, war er gelähmt und blieb dies bis an sein Lebensende.

Der Barghest hat riesige Reißzähne und Klauen und die Legenden erzählen, dass er die abgelegene Schlucht "Troller's Gill" bewohnt. Es gibt eine Geschichte, in der er gelegentlich in die Stadt York eindringt und dann einsamen Reisenden auf den engen Straßen der Stadt auflauert. Er zählt somit zu den bösartigeren Exemplaren der "Schwarzen Hunde". Sein Name ist von unsicherer Herkunft. Eine Erklärung lautet, dass das Wort "ghost" in Nordengland wie "guest" ausgesprochen wurde. Der ganze Name sollte also "burh-ghest" (Stadtgeist) lauten.

Eine andere Erklärung wiederum sucht die Wurzeln im deutschen "Berggeist", auch wird vom "Bärgeist" gesprochen, in Anlehnung auf seine angebliche Erscheinung in Gestalt eines Bären zu bestimmten Zeiten. Eine letzte Vermutung sieht die Herkunft des Namens von "Bier-Geist", dem "Geist der Totenbahre" (bier = Bahre) abgeleitet. Manchen Quellen zufolge ist der Barghest gar kein echter "Schwarzer Hund". Er soll kein Geist sein, sondern eher ein Kobold, der sich unter anderem in eine Hundeform verwandeln kann. Geschichten über große Schwarze Hunde mit furchterregend leuchtenden Augen wurden unter den Bewohnern von East Anglia schon seit Jahrhunderten weitererzählt. Die Sichtungen konnten jedoch nie sonderlich glaubwürdig dokumentiert bzw. ausführlich beobachtet werden. In den Berichten heißt es, dass die geisterhaften Hunde hinsichtlich ihrer Größe zwischen normaler Statur bis hinauf zu der eines Pferdes schwankten. Black Shuck ist als Motiv in den Erzählungen, die kursieren, bis zur Zeit der Wikinger zurückzuverfolgen. Möglicherweise lässt sich sein Name von dem altenglischen Wort "Scucca" (Dämon) oder vom Regionaldialektwort "Shucky" (haarig) ableiten. Sehr wahrscheinlich ist, das die Sage Arthur Conan Doyle den Anreiz dazu gab, die Sherlock Holmes-Story "Der Hund von Baskerville" zu verfassen. Zuweilen wird, wenn vom Black Shuck gesprochen wird, er auch als Schicksalshund bezeichnet. Seine Erscheinung soll dem Betrachter nichts allzu Gutes verheißen, wenn auch nicht zwangsläufig. Häufig erschreckt der Black Shuck seine Opfer förmlich zu Tode, lässt sie dann allerdings in Ruhe weiterleben. Dies wird bei anderen Schwarzen Hunden oft auf ähnliche Weise erwähnt.

Legenden erzählen von Sichtungen, wo er ohne Kopf auftritt und von anderen, auf denen er eher zu schweben als zu laufen scheint. Im Volksmund wird gesagt, dass das Wesen bevorzugt Grabstätten, Seitenstraßen, Kreuzungen und dunkle Wälder heimsucht. Auch soll ein solcher Hund vom Beeston Bump, einem Hügel in der Nähe von Sheringham, ausgehend spuken. Ein wohl zu den anschaulichsten Berichten gehörender Auftritt des Black Shuck ist wohl sein Zug durch die Kirchen in Bungay und Blythburgh in Suffolk. Am Abend des 4. August 1577 suchte die Dorfgemeinschaft von Bungay durch einen fürchterlichen aufziehenden Sturm Schutz in der Kirche. Reverend Abraham Fleming, welcher damals anwesender Pfarrer war, beschrieb die Ereignisse in seinem Bericht "A straunge and terrible wounder" in etwa wie folgt:

"Ein schreckliches Wesen in der Gestalt eines großen schwarzen Hundes erschien der Kirchengemeinde. Beim Anblick des Tieres und in Gedenken an den fürchterlichen Sturm draußen waren wohl viele von ihnen versucht, den Tag des Jüngsten Gerichts für gekommen zu halten. Der Hund, oder wohl der Teufel in Hundesgestalt, jagte mit sagenhafter Schnelligkeit durch die Kirche. Er rannte in sichtbarer Gestalt durch die Menge und zwischen zwei von ihnen, die auf den Knien im Gebet versunken waren, und brach beiden in blitzesschnelle die Hälse. Gleich danach erreichte die Hundegestalt einen weiteren Gläubigen, welchen er in den Rücken biss. Dieser arme Mann wurde zusammen gezogen und schrumpfte auf grauenvolle Weise. Doch er starb trotz des Angriffes nicht, sondern ist noch immer am Leben. Dieses Wunder erscheint den Menschen als schwer verständlich."

Und am selben Abend in der sieben Meilen entfernten Kirche von Blythburgh ereignete sich angeblich dies:

"Der Hund hängte sich an die Dachbalken und schwang sich in die Kirche herunter. In der Menge tötete er zwei Männer und einen jungen Burschen. Auch verbrannte er die Hand einer weiteren Person, die in der Kirche Schutz suchte." So lautete der Inhalt des Berichtes des Pastors. Der Hund soll in Blythburgh das Kirchengewölbe zum Einsturz gebracht haben, als er sich davon herunterschwang. Am Marktplatz von Bungay hängt seitdem eine Wetterfahne, die die auffällige Gestalt eines springenden Schwarzen Hundes hat. Außerdem kann man am Eingang zur Kirche von Blythburgh mysteriöse Brandspuren zu sehen bekommen, von denen die Ortsangehörigen erzählen, dass der Geisterhund sie damals beim Eindringen in das Gotteshaus hinterlassen haben soll. Es existieren Vermutungen, nach denen die Spuren auf Blitze oder gar den Teufel selbst zurückgehen sollen, sie ähneln angeblich Fingerabdrücken von glühenden Händen. Tatsächlich stammt der älteste Bericht aus Frankreich. Er findet sich in den 856 erschienenen "Annales Francorum Regum". War dieses vielleicht der gleiche Hund, der etwa 400 Jahre später an einem Sommerabend des Jahres 1938 nur ein paar Kilometer von Bungay entfernt gesehen wurde? Ein Mann, der dort auf einer Allee mit steilen Böschungen einen Spaziergang machte, bemerkte plötzlich einen großen Schwarzen Hund, der auf ihn zukam. Da das Tier extrem wild aussah, trat er beiseite, um es vorbei zu lassen. Als der Hund auf seiner Höhe war, verschwand das Tier. Der Mann berichtete, es habe sich um ein ungewöhnlich großes Tier gehandelt, mit sehr zotteligem Fell und feuerroten Augen.

Garm ist in der nordischen Mythologie der riesige, vieräugige Hund der Totengöttin Hel. Garm bewacht am Fluss Gjöll den Eingang zur Unterwelt, wobei er in der Höhle Gnipahellir (überhängende Höhle) haust. Er stürzt sich auf jeden, der sich der Unterwelt nähert. So begegnet Odin ihm auf seinem Ritt nach Niflheim. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird sich Garm unter grässlichem Geheul losreißen und an der Seite der Riesen gegen die Asen kämpfen. Im Zweikampf mit Tyr finden beide den Tod. Mythologische Ähnlichkeiten finden sich zwischen Garm und dem Fenriswolf, dem Hund Managarm sowie den Wölfen Geri und Freki, Hati und Skalli.

In der griechischen Mythologie bewacht der Höllenhund Kerberos die Unterwelt. Kerberos (griech. Κέρβερος, latinisiert Cerberus, dt. Zerberus - "Dämon der Grube") ist in der griechischen Mythologie der Höllenhund und Torhüter, der den Eingang zur Unterwelt bewacht.
Zu aller erst wird dieser erwähnt bei Hesiod:

Theogonie 311: Κέρβερον ὠμηστήν, Ἀΐδεω κύνα χαλκεόφωνον, Πεντηκοντακέφαλον.

"Kerberos, den blutrünstigen, den des Hades fünfzigköpfigen Hund mit der Kupferstimme."



Quellen:

http://www.mysteriousbritain.co.uk/folk ... -dogs.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Black_dog_(ghost)


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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 08. Juli 2010, 13:25:10 
 

Hallo Vinci und alle anderen,

ich habe grad eben einen Bericht entdeckt, der sehr gut zu dieser Thematik passt.


Zitat:
[...]"Diese Tiere wurden und werden nicht nur in ganz England, auch auf dem europäischen Festland und in Südamerika gesichtet. Aufnahmen der Wesen, etwa mit Wärmebildkameras, könnten uns viel über die Natur dieser Kreaturen verraten."

Auch der Psychologe Dr. Simon Sherwood vom "Centre for the Study of Anomalous Psychological Processes" an der "University of Northampton" zeigt sich gegenüber dem Phänomen der Schwarzen Hunde offen: "Derartige Schilderungen gehen nicht nur Jahrhunderte zurück. Ich bekomme auch heute noch Berichte von Menschen, die sie gesehen haben wollen und sich über die Sichtungen anderer auf meiner Webseite informieren wollen."[...]


Vollständiger Bericht

-Sakura-



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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 08. Juli 2010, 21:16:26 
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Ghosthunter G.P.S
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Registriert: Donnerstag, 30. Juli 2009, 01:35:38
Beiträge: 52
Hallo Sakura,

Da ich in England lebe und mich intensiv mit dem Paranormalen beschaeftige, habe ich natuerlich von den "black dogs" gehoert.

Den Legenden zufolge gelten sie als Unheilsboten, nicht nur in englischen Berichten, sondern auf der ganzen Welt.

Ok, ich bin extrem skeptisch (bringe damit manchmal sogar meinen Mann zum Verzweifeln :D ) , ich gebe absolut nichts auf Aberglauben. Aber durch meine Arbeit als Ghost Hunterin habe ich sehr schnell gelernt, dass im Reich der Mythen und Legenden oft mehr als nur ein bisschen Wahrheit steckt. Aber dass diese Hunde Unheil bringen, das glaube ich wirklich nicht.

Die meisten der Sichtungen lassen sich bestimmt voellig einfach erklaeren... z.B. der Nachbar hat einen Neufundlaender, der den spaet von der Arbeit kommenden Mann aus der Hauseinfahrt beobachtet. Die Strassenlaternen sind an, der Hund steht zwar im Schatten, aber das Licht der Lampen wird von seinen Augen reflektiert, so dass sie aussehen, als ob sie gluehen. Simplez!!!

So oder so aehnlich koennten viele der Sichtungen erfolgt sein.
Was ist aber mit den nicht nachvollziehbaren Berichten?

Auf unseren Untersuchen haben wir es selber schon mindestens zwei Mal mit Tiergeistern zu tun gehabt, vielleicht sogar drei Mal. Ein Mal (auf unserer ersten PU im Falstaff Experience in Stratford) haben zwei Mitglieder des Teams einen kleinen Schatten in Form einer Katze dich an sich vorbei huschen sehen (leider nicht auf Kamera) und wir haben ein EVP, auf dem man ziemlich deutlich das Maunzen ener Katze hoert. Auf einem anderen hoert man eine Stimme, die entweder ein "keckernder" Papagei ist, oder aber greise Person mit einem extrem fiesen Lachen (dieses EVP wurde im Britannia Inn in Plymouth aufgenommen, einer der ehemaligen Wirte hatte einen Papagei, den er von einer seiner Seefahrten mitgebracht hatte).

Warum sollte es keine Geisterhunde geben? Im Britannia Inn hat man mehrmals einen Golden Retriever im Flur zu den Toiletten gesehen. Leider konnten wir diesen aber nicht auf Video aufnehmen.... er hatte wohl schon Feierabend :wink:

Unser Mitbegruender Barri Ghai hat sogar einmal eine Geistermaus gesehen. Sie krabbelte an der Wand in der Kueche seines Kumpels entlang und verschwand dann einfach in der Fussleiste. Die beiden haben sie gesehen, nachgeschaut ... da war kein Loch. Alkohol haben sie beide nicht getrunken, es war Nachmittag und sie tranken Tee.

Ich glaube, dass viele der Berichte ueber Geisterhunde wahr sind. Viele unserer Klienten berichten uns ueber Tiergeister, die sie bei sich daheim sehen, meist allerdings Katzen. Liegt das daran, dass Katzen eine andere Persoenlichkeit haben? Die Frage wird wohl unbeantwortet bleiben.

Liebe Gruesse
Hella

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