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 Beitrag Verfasst: Mittwoch, 10. Juni 2009, 10:03:14 
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Die Hexe von Blair

Seit Ende des 18. Jahrhunderts erzählt man sich in Maryland eine der wohl seltsamsten Hexengeschichten, die man in unserer Welt in dieser Form bisher vernommen hat. Vampire, Werwölfe, Geister, das alles kannte man bereits zu Genüge. Auch Hexengeschichten waren im alten Amerika an der Tagesordnung. Vor allem seit den großen Hexenprozessen von Salem gingen immer wieder die alten Legenden von Hexen durch die Lande. Dieses Phänomen ängstigte die Menschen in Maryland und um die Black Hills Wälder in einer ganz neuen Art und Weise. Der Rachsüchtige Geist einer bösen Hexe soll angeblich in den Wäldern von Burkittsville – ehemals Blair – umgehen und sich an jedem rächen, der es wagt, die Ruhe der Hexe von Blair zu stören. Im Jahre 1634 taucht der Name Blair zum ersten Mal auf. Ein Colonel mit genau diesem Namen Blair hatte vor, eine Expedition in dieses Gebiet zu starten. Die ortsansässigen Menschen verschwanden bereits nur bei der Erwähnung dieses Vorschlages und wurden meistens danach nie wieder gesehen. Ein böser Geist, so erzählten es die alten Legenden, sollte in den Wäldern der Black Hills umhergehen. Viele Stämme von Eingeborenen ließen sich in dieser Region nieder. Einige dieser Stämme hatten sich auf das Waldleben ausgerichtet. Während interessanterweise viele Dörfer um das ehemalige Dorf Blair herum entstanden, gibt es jedoch keine Aufzeichnungen darüber, dass sich Eingeborene in oder um "Black Hills Forest" angesiedelt hatten. Für Colonel Blair jedoch kein Grund die Expedition abzubrechen. Die Gemeinde Blair wurde dann schließlich im Jahre 1734 gegründet. Jedoch nur knapp 50 Jahre später endet die Geschichte der Stadt Blair bereits sehr früh.

Es gibt aus dieser Zeit nur sehr wenige aussagefähige Dokumente. Es beginnt alles mit dem Schiffsregister der Reliant: Dieses sagt aus, dass im Jahre 1769 eine Frau mit dem Namen "Elly Elizabeth Kedworth" oder auch Kedward genannt, von Irland nach Baltimore kam, um ein neues Leben zu beginnen. Aus ihrer alten Heimat brachte sie das Wissen um viele Kräuter und generell der Naturheilkunde mit sich. Es soll bis heute das einzige offizielle Dokument ihrer Existenz bleiben. Die Legende der Hexe von Blair beginnt im Winter des Jahres 1785. Einige Kinder der kleinen Gemeinde Blair in Maryland beschuldigen Elly Kedworth, sie in ihr Haus gelockt zu haben und behaupten, dass die Frau ihnen dort Blut abgenommen haben soll. Eventuell hatte Elly, mit ihrem Wissen das sie besaß, bei einigen der Kindern eine Krankheit entdeckt, oder vermutete zumindest etwas in diese Richtung. Eines der angeblich betroffenen Mädchen, hatte dies dem Gemeindepriester berichtet. Dieser deutete die Beschreibung des Kindes sofort als Hexerei und Zauberei und beschuldigte Elly, das Blut der Kinder genommen zu haben, um daraus magische Tränke herzustellen. Er informierte sofort den hohen Rat der Gemeinde. Oft wird heute vermutet, dass sich früher entweder sehr häufig Halluzinogene im Brot der Menschen befanden, oder die Kinder mit Drogen gefügig gemacht wurden und sie so sehr oft von Angriffen oder Bedrohungen berichteten. Und wie es der Zufall will, verschwand in einem seltsam kurzen Zeitraum die Hälfte der Kinder von Blair, im Jahr nachdem Elly aus Blair verscheucht worden war. Die Legende besagt, dass die Kinder nie wieder aufgetaucht sind. Elly wurde in einem schnellen Verfahren, auf Druck der Bürger von Blair, für schuldig befunden und wurde aus der Gemeinde verbannt.

Trotz alledem glich dies natürlich ihrem Todesurteil. Es wurden zwei einfache Bauern ausgewählt, die den hölzernen Wagen mit der vermeintlichen Hexe ziehen mussten. Man verband ihr die Augen und sie war nun gezwungen, mitten im Winter im tiefsten Wald, in den heutigen Black Hills Wäldern, zu leben. Nur einen Monat später wurden genau diese beiden Männer enthauptet auf ihren Feldern gefunden. Die Einwohner von Blair glaubten, dass Elly in jenem kalten Winter und alleine im Wald, vor Kälte und Hunger gestorben wäre. Elly wurde jedoch immer wieder im Wald gesehen, völlig verwirrt und in sehr schlechtem Zustand. Ihr Aussehen wird als halb menschlich und halb tierisch beschrieben. Über ihren Tod wurden sehr viele Gerüchte verbreitet. Angeblich sollen einige Kinder und Jugendliche aus Blair, Elly im Wald angetroffen haben, wo sie die Frau anschließend an einen Baum gefesselt und gequält haben sollen. Am Ende sollen sie Elly den Witterungen des schweren Winters überlassen haben. Eine andere Geschichte erzählt, dass jene Bauern, die Elly in den Wald gefahren haben, sie dort am nächst besten Baum erhängt haben sollen. Nur gut ein Jahr später waren alle Ankläger und die meisten der Kinder des Ortes verschwunden. Die Geschichte verbreitete sich schnell im Umland und schaffte es bis in die Baltimore Times, die von der Hexe von Blair und ihrem Horrorhaus berichtete.

So war die Legende der Hexe von Blair geboren.


In Furcht um ihr Leben und in dem Glauben einen Fluch auf sich geladen zu haben, verließen die Einwohner, welches insgesamt 20 Familien waren, die kleine Gemeinde Blair. Alle schworen sich, nie wieder den Namen Elly Kedworth auszusprechen. Sie vernagelten ihre Häuser und ließen den vermeintlich verfluchten Ort weit hinter sich. Die Menschen von Blair waren sich sicher, dass Elly Kedworth die Hexe war, zu der die Gemeinde Blair sie verurteilt hatte. Und nun nahm scheinbar genau diese Hexe Rache an der Gemeinde, die sie wahrscheinlich in den Tod getrieben hatte. Viele der damaligen Geschichten sind wahrscheinlich auf diese Art und Weise entstanden. Ähnliche Vorfälle in dieser Art sagte man auch den Hexenberichten in Salem nach. Viele Menschen mussten damals sterben, weil sie im Grunde genommen nie etwas Böses getan hatten, außer Naturheilkunde und für die damalige Zeit ungebräuchliche Methoden zu benutzen.

Im Jahre 1809 wurde ein von Hand geschriebenes Buch veröffentlicht, das den Titel trug:

"The Cult of Blair Witch“

Darin wird aus erster Hand das Wirken der Hexe von Blair beschrieben. Das Buch ist voll von grausigen, heidnischen Bluttaten. Es handelt von einer Stadt, die von einer verstoßenen Hexe verflucht wird. Hier ein kurzer Auszug der Geschichten aus dem Buch: "Die Alte riss einem Jungen den Kopf ab und schändete die Kirche mit seinem Blut. Aus ihrem Bein schossen Hundezähne. Sie herrschte über die Tiere des Waldes und selbst die Bäume gehorchten ihr willenlos. Sie ging, ohne das Land zu berühren, als würde sie schweben. Ihr Gefolge zerhackte die zahlreichen Leichen auf der Straße." Wahrscheinlich ist jedoch alles in diesem Buch auf reinem Aberglauben aufgebaut. Von diesem Buch gibt es heute nur noch eine Kopie, die sich bis 1991 im historischen Museum von Baltimore befand, heute aber leider im privaten Besitz verschwunden ist. Die Gemeinde Blair war nun seit gut 40 Jahren verlassen. Im Jahre 1824 wurde dann die Stadt Burkittsville von meist deutschen Auswanderern gegründet. Indianer hielten sich übrigens größtenteils von diesem Gebiet fern, aus eben der Angst vor einem bösen Geist, der in den Wäldern umgehen sollte. Die Siedler, die später auf dem ehemaligen Gebiet des Ortes Blair ihre neue Stadt ansiedelten schworen, dass sie einen großen Friedhof mit lauter Kindergräbern gesehen hätten, der aus früherer Besiedlung stammen musste. Jedoch schworen sich die Bewohner von Burkittsville, niemals ein Wort darüber in die Öffentlichkeit zu bringen. Nur ein Jahr später jedoch, bereits im Jahre 1825, schien die Hexe wieder aktiv zu werden. An einem schönen sonnigen Tag spielte die zehnjährige Eileen Treacle am seichten Flussbett des Dorfbaches, dem Tappy East Creek.

Das Mädchen sah, wie ganz plötzlich die weiße Hand einer Frau aus dem Wasser ragte. Als Eileen darauf zuging, wurde sie von der Hand unter das Wasser gezogen und verschwand. Das Wasser war an dieser Stelle jedoch kaum einen halben Meter tief. Das Mädchen verschwand und laut Legende tauchte ihr Körper nie wieder auf. 12 Personen sollen Zeugen dieses Vorfalles geworden sein. Dreizehn Tage nach dem Ertrinken des Mädchens war der Bach mit öligen Bündeln aus Ästen verstopft und das Wasser war faulig geworden. Vier Wochen nach dem Vorfall tauchten im Wald seltsam aussehende Holzfiguren auf. Wieder wurde der Hexe von Blair ein Todesfall angehängt. Die Bewohner der Stadt Burkittsville mieden ab diesem Tag den Tappy East Creek, er wurde weder zum Schwimmen, noch zum Fischen von den Bewohnern der Stadt benutzt. Im Jahre 1886 schließlich wurdr die achtjährige Robin Weaver vermisst. Sofort wurden Suchtrupps entsendet. Das Mädchen wurde schließlich gefunden, als sie gerade auf dem Weg ins Dorf zurück war. Robin berichtete, dass sie, während sie durch den Wald lief, einer alten Frau begegnete. Diese Frau schien nicht zu gehen, sondern über dem Boden zu schweben. Sie führte Robin in ihr Haus im Wald, wo sie das Mädchen in den Keller brachte und aufforderte zu warten. Robin wartete eine lange Zeit, doch als die Frau nicht zurückkam, lief das Mädchen aus Angst fort. Sie erreichte wohlbehalten ihr Dorf. Allerdings hat die Suchmannschaft, die nach Robin gesucht hatte, weniger Glück. Die Männer kehrten nicht in ihr Dorf zurück. Deswegen wurd eine zweite Suchmannschaft ausgesendet, um die verloren gegangen Männer wieder zu finden.

Erst Wochen später wurden ihre Leichen am Coffin Rock entdeckt, in der Nähe des Tappy East Creek, wo bereits sechzig Jahre vorher Eileen Treacle ertrank. Sie fanden die Männer völlig entkleidet am Coffin Rock, an Armen und Beinen zusammengebunden. Jemand hatte ihren Körpern die Organe entnommen, sie regelrecht ausgeweidet und verstümmelt. In Hände, Arme, Brust und Stirn waren seltsame heidnische Symbole eingeritzt. Die Wundmale unter den Seilen zeigten, dass man sie lebend gefesselt hatte. Die Männer liefen sofort in die Stadt, um dieses zu berichten. Bei ihrer Rückkehr zum Coffin Rock waren die Leichen jedoch spurlos verschwunden. Der Geruch der Leichen lag noch in die Luft. Ihre Körper wurden nie wieder entdeckt, lediglich die Seile mit denen man die Männer gefesselt hatte und etwas Blut wurden noch am Tatort aufgefunden. Der letzte Vorfall trug sich dann im Jahre 1940/41 zu. Beginnend mit Emily Holland wurden insgesamt sieben Kinder aus der Gegend von Burkittsville in Maryland entführt, die später als die Burkittsville Sieben bekannt werden sollten. Ein alter Eremit mit dem Namen Rustin Parr war derjenige, der die Hexe von Blair zum letzten Mal sah. Im Mai 1941 erschien er auf dem Marktplatz mit den Worten:

"Ich bin endlich fertig."

Nachdem die Behörden sich in einem vierstündigen Marsch zu seinem Haus in den Black Hills führen ließen, fanden sie im Keller des Hauses grausame Beweise für diverse Tötungs- und Folterdelikte. Nicht weit entfernt vom Haus Rustin Parrs fand man anschließend sieben Gräber, die mit kleinen Steinstapeln markiert waren. Den Leichen der Kinder waren ebenfalls Eingeweide entnommen und Symbole eingeritzt worden. Parr erzählte, die Stimme einer alten Frau habe ihm befohlen, die Taten auszuführen und jetzt sei er endlich frei. Er wurde zum Tode verurteilt und gehängt. Schließlich fand man auch ein achtes vermisstes Kind. Kyle Brody, der Junge stand traumatisiert in einer Ecke. Kyle berichtete später, dass das ganze Haus übersät war mit seltsamen Symbolen. Auf die Frage, warum er nicht getötet worden war, habe Parr gesagt, die Stimme in seinem Kopf sagte ihm, dass Kyle Brody nicht wie die anderen Kinder wäre. Eine interessante Tatsache war, dass die Kinder sich untereinander nicht kannten. Nur Kyle Brody lediglich kannte sie alle. Im Jahre 1969 wurde in den USA der Dokumentarfilm "White Enamel“ gedreht, der sich mit den Lebensbedingungen von Nervenheilanstalten in den USA befasst. Im Film gibt es eine Szene, wo Brody den Satz "Never given" singt. Rustin Parr soll diesen Satz immer wieder in der Nacht vor seiner Hinrichtung gerufen haben. An einer anderen Stelle des Filmes ist zu sehen, wie Kyle etwas auf ein Blatt Papier schreibt. Das Filmmaterial wurde von Experten untersucht und es stellte sich heraus, dass es sich um "Transitus Fluvii" handelt, eine sehr seltene alte Sprache, die heute als die Sprache der Hexen bekannt ist.

Zum Thema der Hexe von Blair existiert auch ein Lied. Tom Kane der im dritten Vers auftaucht, könnte eine Abwandlung von Tom Lang sein, der am Suchtrupp beteiligt war und ermordet wurde.

Hier der Text des Liedes:

Freunde, hört meine schreckliche Geschichte
Achtet diese Warnung, entgeht der Gefahr
Verriegelt die Türen, lasst brennen ein Licht
Und geht nicht des Nachts in den Wald von Black Hills

Haltet euch fern vom Innern des Waldes, Freunde
haltet euch fern, ist euch das Tageslicht lieb
In der warmen Sommersonne ist´s friedlich und still
Doch geht nicht des Nachts in den Wald von Black Hills

Tom Kane war mein Ehemann, seine Liebe trug ich im Herzen
Wir schworen einander, uns nie zu trennen
Unsere Tage lebten wir in Zufriedenheit
Doch dann ging er los, in den Wald von Black Hills

Haltet euch fern vom Innern des Waldes, Freunde
lasst die Kinder nicht streunen, haltet die Männer fest
Wenn der Vollmond am Himmel steht, wenn der Fluss schweigt
Wartet das Böse im Wald von Black Hills

Der bisherige Höhepunkt der Legende der Hexe von Blair tritt im Jahr 1999 mit dem Film "Blair Witch Project" auf. Dieser Film ist rein fiktiv, jedoch die historischen Fakten die zusammen getragen wurden, dienten dem Film als Grundstoff.




Quellen:

http://www.geocities.com/headhunter3274 ... Witch.html

Filmdokumentation Curse of the Blair Witch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 25. Juni 2009, 12:05:54 
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Hallo NostraVinci,

bist Du sicher, dass es diese Fakten wirklich gibt? Ich habe neulich gelesen, dass die Filmemacher ein sehr gut durchdachtes Experiment durchgeführt haben und Alles bestens vorbereiteten um die Story authentisch wirken zu lassen, bis hin zu solchen gefaketen Vorgeschichten und Interviews mit den im Film angeblich Ermordeten. Man gab den 3 jungen Leuten einen ungefähren Ablaufplan, drückte ihnen die Kameras in die Hand und schickte Sie in den Wald zu festgelegten Standpunkten, an denen sie abends ihr Lager aufschlagen und ein wenig essen konnten. Wenig essen deshalb, damit ihre Nerven strapaziert werden sollten um glaubwürdig rüber zu kommen. Nach den Vorgaben des Ablaufplans improvisierten sie dann.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 25. Juni 2009, 14:26:33 
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Hallo Moondance,

Also, es ist so ich habe meine Informationen direkt aus Archiven in den USA. Unter anderem habe ich alte Zeitungausschnitte eingesehen aus der Zeit von 1769 bis 1890. Jetzt gehe ich davon aus das der Film durch die Produzenten rein fiktiv erstellt worden ist. Weil wie gesagt, bei meinen Recherchen stellte sich heraus, das diese drei Studenten für den Film regelrecht gecastetet worden sind. Sie wurden lediglich darüber informiert, das sie an einem Experiment teilnehmen sollen, es wurde ihnen aber nicht mitgeteilt in welcher Form genau. So habe sich die Filmcrew z.b immer in der Nähe der Studenten aufgehalten und angeblich gerade in der Nacht ein besonderes Spekatakel veranstaltet.

Nahrung wurde ihnen dabei sehr knapp gehalten und gegen Mitte des Experiments sollten die Studenten, die eigentlich nur wussten, das sie eine Dokumentation über die Legende der Hexe von Blair drehen sollten glauben das sie es mit der leibhaftigen Hexe zu tun haben. Es wurde eben versucht an die Ur- Ängste des Menschen zu gehen. Dieser Teil ist meiner Meinung recht gut gemacht, aber von den Filmmachhern auch recht gut gefaked!

Aber ich wollte ja jetzt nicht auf den Film Blair Witch Projekt eingehen, sondern auf den Mythos, oder die Legende der Hexe von Blair. Und dieser Mythos, der entstand eben 1769, da die Menschen ja damals recht leichtgläubig waren.

Aber wie gesagt, ich habe tatsächlich die Zeitungen im Original einsehen dürfen und kann eben nur sagen das diese Artikel definitiv existieren. Die Filmemacher haben sich eben die Legende der Hexe zu eigen gemacht um damit einen Film entwickelt der zwar von der Handlung selber her fiktiv ist, aber aus historisch zusammengestellten Fakten besteht.

Man hat hier eben eine schöne Mischung gefunden, die auf einer alten Legende beruht und hat diese historische Legende dann eben ausgebaut, um dem Film einen gewissen Gruseleffekt zu geben.

Es ist recht schade, das diese schöne Story mit ihren alten Legenden und Fakten dazu missbraucht worden ist. Ich bin z.b im September/Oktober 1999 selber, mit einem Van unter anderem auch für zwei Tage durch die Black Hills gefahren und kann euch nur sagen dieses Waldgebiet ist riesengroß und hat es zudem richtig in sich.

Ich würde jetzt vielleicht nicht direkt sagen, das dort eine Hexe umgeht, aber aufgrund meiner Erfahrungen die ich dort gemacht habe, vermute ich das es sich um eine Gruppe handelt die dort Vodoo bzw. satanische Rituale abhält. Es sprachen zumindest die Anzeichen dafür. Die Reaktionen der Anwohner waren auch immer wieder sehr seltsam, man wurde regelrecht auf die alten geschichten aufmerksam gemacht, die die Black Hills als einen riesengroßen Spukort abtun.

Wie gesagt die Legenden sind historisch korrekt, auch wenn man heute davon ausgeht, das zumindest der Todesfall am Tappy East Creak entweder einem Unfall zuzuordnen ist, oder eben einer dubiosen Gruppe die schon in früheren Zeiten diesen Wald ihr Unwesen trieb.

Naja und zu Berichten der damaligen Presse... Ich sage es mal so...Mythen und Legenden, damals waren die Menschen sehr sehr leichtgläubig. Auch wenn gewisse Pressetexte und Berichte aus der damaligen Zeit noch existieren, wer sagt denn das auch damals nicht schon eine bestehende lokale Legende ausgeschmückt worden ist, um eine bessere Story zu bekommen, oder ein kleines Nest das nicht viel zu bieten hatte, einfach interessanter darstehen zu lassen.

Das ist das was ich dazu sagen kann.

-Vinci-


Zuletzt geändert von -NostraVinci- am Freitag, 30. Oktober 2009, 23:11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag, 25. Juni 2009, 14:44:33 
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Registriert: Mittwoch, 24. Juni 2009, 08:13:07
Beiträge: 33
Hallo Vinci,

danke für die Aufklärung. Dann existiert die Lenge also wirklich. Ich wollte jetzt auch nicht absichtlich auf den Film ausschweifen, das war nur leider in dem Zusammenhang unumgänglich, wenn diese Geschichte wirklich aufgrunddessen entstanden wäre.
An Voodoo habe ich dabei auch schon mehrfach gedacht.

LG
Moony


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 Beitrag Verfasst: Freitag, 26. Juni 2009, 19:04:39 
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Registriert: Freitag, 24. April 2009, 02:22:55
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Hi Moondance,

Als erstes mal möchte ich dir sagen, das ist gar kein Problem wenn du auch ruhig mal ein wenig abschweifst. Ich hoffe das kam von meiner Seite nicht falsch rüber. Die Diskussion von deiner Seite gehört ja nun zum Thema und ich habe es auch wesentlich lieber, wenn jemand hinterfragt.

Ich schaue mal was ich mit meinen Kontakten machen kann ob ich eventuell die alten Zeitungsberichte kopiert bekommen, dann gebe ich euch mal einen kleinen Einblick. Ist sehr interessant das ganze, vor allem wenn man sieht, wie abergläubisch die Menschen doch damals wirklich gewesen sind.

Und noch mal zum Thema zurück, also ich persönlich würde auch entweder Vodoo, oder sogar eine kleine satanische Gruppe für nicht unwahscheinlich halten.

Ich bleib da aber weiter am Ball.

-Vinci-


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